Sieht gut aus für unser Haus!

Das Haus in neuem Glanz und frischen Farben – diese Vision treibt viele Hauseigentümer zu einer Fassadenrenovierung an. Neben den optischen Effekten spielt die Energieeinsparung die zweite Hauptrolle.

Wer 10 % seiner Fassade sanieren will, ist zu Wärmedämmmaßnahmen verpflichtet (zur Beruhigung: Wollen Sie nur Risse an der Fassade ausbessern, greift diese Regelung nicht). Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt 0,24 W/m2K als maximalen U-Wert für das Bauteil Außenwand inkl. Bekleidung, Zusatzdämmung und Putzerneuerung vor. Warum da nicht gleich Nägel mit Köpfen machen – per Wärmedämmverbundsystem (WDVS) oder mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade?

Schutz trifft Schönheit

Kommen Fassaden in die Jahre, sind sie oft von Rissen durchzogen oder von Algen bedeckt. Kurz: Sie wirken verschmutzt. Auch die Schutzwirkung lässt mit der Zeit nach. Deshalb ist eine Renovierung ab einem gewissen Alter sinnvoll. Gut zu wissen, dass Sie mit den neuesten Fassadenprodukten beide Fliegen mit einer Klappe schlagen. Farben auf Silikonharz-Basis zum Beispiel begeistern nicht nur durch Brillanz und Leuchtkraft. Sie sorgen auch dafür, dass Regentropfen einfach abperlen und dabei alle Schmutzpartikel von der Fassade spülen.

Optionen durchspielen

Soll das Haus von Grund auf neu verputzt werden, oder genügt ein neuer Anstrich? Haben Sie z.B. ein Siedlungshaus aus den 60er-Jahren mit „einfacher“ Fassade, ist ein WDVS die beste Option. Ein WDVS kostet nicht die Welt und bringt Einspareffekte, über die sich die Investition refnanzieren kann. Ein Gerüst benötigen Sie in jedem Fall. Traditionellere, dämmtechnisch ebenso attraktive Alternative: eine zweischalige Fassade, attraktiv verkleidet durch Holz, Schiefer, Ziegel- oder KalksandsteinRiemchen.